| Nongqawuse und der Selbstmord der
Nation als antiimperialer Aufstand: Elias Canetti und die Xhosas Anette Horn In diesem Vortrag möchte ich untersuchen, inwiefern Elias Canettis Darstellung der großen Viehschlachtung der Xhosas in den Jahren 1856-7 in der Kap-Kolonie im heutigen Südafrika als eurozentrischer Blick auf vormoderne, nichteuropäische Ereignisse verstanden werden kann. So formuliert, können wir nicht umhin, als Spuren des Eurozentrismus in Canettis Essay 'Die Selbstzerstörung der Xosas', der Teil seines essayistischen Werkes Masse und Macht bildet, zu entdecken. Das Problem mit dem Begriff des Eurozentrismus scheint eine Tautologie zu sein, derzufolge ein Mitglied der europäischen Kultur automatisch sich die Position des Überlegenen anmaßt, wenn er oder sie sich mit einer anderen Kultur auseinandersetzt, in der andere Regeln und Gesetze gelten. Es handelt sich dabei um einen Machtunterschied, deren semiotische Merkmale auf der einen Seite Macht, Wissen, Rationalität und Technik sind, während die andere Seite durch Ohnmacht, Primitivität, Aberglaube und Mythologie gekennzeichnet ist. Damit schlägt die Differenz, die zwischen der eigenen und der anderen Kultur konstatiert wird, in einen Machtzuwachs für die europäische Kultur um. Meiner Meinung nach kann dieser Machtunterschied nicht durch einen Afrozentrismus, der die Vorzeichen einfach umkehrt, aufgehoben werden, sondern erst durch einen anderen Umgang mit der fremden Kultur, der auf eine Identifikation oder ein Anders-Werden abzielt. Damit wäre allerdings auch die objektive Distanz, die der wissenschaftliche Diskurs voraussetzt, nivelliert. Die Frage ist nun, ob Canetti in diesem Sinne eurozentrisch ist, oder ob er nicht einen Dialog mit einer fremden Kultur propagiert, der von verborgenen Gemeinsamkeiten ausgeht, die jedoch nicht einfach bejaht, sondern deren negative Aspekte auch kritisiert werden sollen, um sowohl die fremde als auch die eigene Kultur als dynamischen Prozeß ins Blickfeld treten zu lassen. Das Ziel der Kritik wäre somit nicht die andere, sondern die eigene Kultur. Der Weg über die andere Kultur ist jedoch notwendig, um das eurozentrische Subjekt über den blinden Fleck im eigenen Diskurs hinwegzuversetzen. Verfremdet durch die andere Kultur erkennt das Ich das Verdrängte der eigenen Kultur wieder. Es stellt sich jedoch die Frage, inwiefern das eurpäische Ich damit nicht einfach sein eigenes Verdrängtes auf die andere Kultur projeziert hat. Entscheidend für seinen Umgang mit der anderen Kultur ist jedoch, ob es dieses Verdrängte in sein Ich integrieren und somit sein Selbstbild verändern kann, was die Form von einer milden Abänderung der eigenen Position bis zu einer radikalen Identifikation mit dem Anderen annehmen kann, oder aber, ob es das Andere wiederum unterdrücken und verdrängen muß, um die eigene Machtposition zu stärken. Es ließe sich behaupten, daß der Kolonialismus und Imperialismus geradezu diesen zweiten Umgang mit der anderen Kultur erzwangen. Es ließe sich aber auch sagen, daß sowohl kolonisierende als auch kolonisierte Subjekte verschiedene Positionen zu verschiedenen Anlässen in Bezug auf die andere Kultur einnehmen können. Das läßt sich anhand der Hauptakteure der Viehschlachtungs-Bewegung deutlich nachweisen. Kehren wir zu den historischen Darstellungen dieser Ereignisse zurück, die Canetti für seinen Essay konsultiert hat, dann fällt auf, daß seine Quellen hauptsächlich aus dem 19. Jahrhundert stammen. So beruft er sich z.B. auf den Historiker Theal, der eine mehrbändige Geschichte Südafrikas aus der Perspektive der europäischen Siedler geschrieben hat, sowie auf den deutschen Missionar, Albert Kropf, der Zeuge der Ereignisse war. Aus dem 20. Jahrhundet zitiert er Kartesa Schlossers Buch Propheten in Afrika, das 1949 in Braunschweig erschien und sich ebenfalls in ihrer knappen Version der Ereignisse auf Kropf berief, und schließlich auf den 'südafrikanischen Provinz-Schriftsteller' Burton, dessen Buch Sparks from the Border-Anvil 1950 in King Williams Town gedruckt wurde. Nach Canetti enthält Burtons Buch die ausführlichste moderne Darstellung, mit neuem Material", die jedoch in Europa unbekannt geblieben" ist. (MM 566) Canettis Abhandlung Masse und Macht ist 1960 erschienen. Das heißt, daß Canetti sich nicht mit der südafrikanischen marxistischen Geschichtsschreibung auseinandersetzte, wie z.B. mit Edward Roux' Time Longer than Rope. The Black Man's Struggle for Freedom in South Africa, der bereits 1948 die dominante kolonialistische Version der Ereignisse in Frage stellte. Die erste gründliche Revision der kolonialistischen Perspektive mit neuen Materialien wurde aber erst 1989 von J.B. Peires in seinem Buch The Dead Will Arise. Nongqawuse and the Great Xhosa Cattle-Killing Movement of 1856-7 vorgelegt. Wie Roux geht auch Pereis von einem materialistischen Standpunkt aus, doch berücksichtigt er auch die Kosmologie der Xhosa sowie die psychologische Lage einer in die Verzweiflung getriebenen Nation. (Peires: x) Gerade im Hinblick auf die psychologische Verfassung einer ihrer Existenzgrundlage entzogenen Nation ließe sich eine Parallele zu Canettis Projekt Masse und Macht ziehen, geht es ihm doch um die politischen Entwicklungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die im Holocaust als Inbegriff der menschlichen Barbarität kulminierten. Für Canetti sind diese politischen Entwicklungen durch die Koordinaten der Masse und Macht bestimmt. Die meisten Fälle, die er in Masse und Macht behandelt, sind seiner Gegenwart zeitlich und räumlich entrückt, als wären sie zeitlose Tableaus. Canetti arbeitet die grundlegenden Machtstrukturen heraus, die unter verschiedenen historischen und kulturellen Bedingungen auftreten können. Seine Methode ist der des Strukturalismus von Lévi-Strauss aufs Engste verwandt. Canettis Interesse an zeitlich und räumlich entrückten Kulturen ist wohl auch dadurch bedingt, daß vorkoloniale Gesellschaftsformen die Genealogie des komplexen Verhältnisses von Masse und Macht noch deutlicher als die hochorganisierten westlichen Industriegesellschaften aufzeigen, weil sie kleiner und scheinbar überschaubarer sind. Das bedeutet aber nicht, daß die modernen, westlichen Gesellschaften notwendigerweise 'rationaler' sind, denn archaische Denkstrukturen können auch in ihr unter bestimmten historischen und ökonomischen Bedingungen aktiviert werden. Canetti erläutert das anhand der Meute wie folgt: Jede der vier Grundarten der Meute ist von Anfang an und überall vorhanden, wo es Menschen gibt. So sind auch immer alle Umschläge von einer Meute in die andere möglich." (MM 134) Im Nationalismus sieht Canetti das Hauptmittel zur Mobilisierung der Massen. Nationalismus bedeutet die Unterwerfung unter einen Mythos, der alle Angehörigen dieser Nation verbindet und bildet insofern eine Art Glaubensgemeinschaft. Canetti bezeichnet diese Methode, die Nation zu definieren, als eine naive, da sie nur an einer einzigen Nation interessiert war, an der eigenen nämlich, und der alle anderen gleichgültig waren. Sie bestand aus einem unerschütterlichen Anspruch auf Überlegenheit; aus prophetischen Visionen über die eigene Größe; aus einem eigentümlichen Gemisch moralischer und animalischer Prätentionen." (MM 185) Canetti fährt fort, auf die unterschiedlichen Ausdrucksformen des Nationalismus zu verweisen und seine Methode der Untersuchung zu definieren: Man muß sich die Mühe nehmen -- ohne ihre Gier zu teilen --, das Eigentümliche im Falle jeder Nation zu bestimmen. Man muß daneben stehen, keiner von ihnen hörig, aber redlich und zutiefst an ihnen allen interessiert. Man muß jede von ihnen geistig so in sich aufgehen lassen, als wäre man dazu verurteilt, ihr für einen guten Teil seines Lebens wirklich anzugehören. Aber man darf keiner von ihnen so angehören, daß man ihr auf Kosten aller übrigen ausgeliefert ist." (MM 185f.) Die Frage ist, ob Canetti in seiner Darstellung der Xhosa-Nation seinem eigenen Anspruch genügt, oder ob er nicht doch insgeheim Partei gegen sie ergreift. Canetti schildert die Folge der Ereignisse, die zur Viehschlachtung führten, mit dem Auge des Erzählers. Es begann alles ganz friedlich an einem gewöhnlichen Tag im Mai: Eines Morgens im Mai 1856 ging ein Xosa-Mädchen zu einem Flüßchen, das in der Nähe ihres Heims vorüberfloß, um Wasser zu holen. Bei ihrer Rückkehr erzählte sie, daß sie sonderbare Männer beim Fluß gesehen habe, ganz anders als die sie gewöhnlich traf." (MM 226) Interessant ist, daß Canetti den Namen des Mädchen, Nongqawuse, im Gegensatz zu ihrem Onkel, Umhlakaza, nicht erwähnt. Sie ist lediglich der Auslöser der Ereignisse. Der Onkel hingegen, der sich als Prophet entpuppt, ging daraufhin zum Fluß, um die Männer zu sehen und fand sie. Sie forderten von ihm, daß er gewisse Zeremonien vollführen und danach den Geistern der Toten einen Ochsen opfern solle. Als er am vierten Tag zurückkehrte, erfuhr er, daß sie die 'ewigen Feinde des weißen Mannes' waren, und daß sie 'von Schlachtfeldern jenseits des Meeres' herbeigekommen waren, um den Xhosas zu helfen: Durch ihre unüberwindliche Macht würden die Engländer aus dem Lande vertrieben werden." Sie verlangten außerdem, daß die Leute 'ihre gegeneinander gerichteten Zauberkünste einstellen' und daß sie 'vom fettesten Vieh schlachten und essen' sollten. (MM 226) Die Nachricht sprach sich schnell unter den Xhosas herum und der oberste Häuptling des Stammes, Kreli, begrüßte die Botschaft, sodaß er sogar als der Urheber des ganzen Planes angesehen wurde. Überall wurde vom besten Vieh geschlachtet und die Kornvorräte vernichtet, da am versprochenen Tag die Viehherden auf wunderbare Weise vermehrt und die leeren Kornbehälter gefüllt sein würden. In seinem Kommentar zu den Augenzeugenberichten hebt Canetti zunächst das fiktive Element hervor: Man könnte den Verdacht hegen, daß es von jemand erfunden worden ist, der die Abfolge von Ereignissen in der Masse, ihre Gesetzmäßigkeit und Präzision deutlich machen will." (MM 230) Er äußert seine Verwunderung darüber, daß dieses so merkwürdige Ereignis sich wirklich so zugetragen (hat) in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, also in nicht gar so ferner Vergangenheit." (MM 230) Indem Canetti die historischen Ereignisse als eine Fallstudie behandelt, an der man die 'Gesetzmäßigkeit und Präzision' von Ereignissen in der Masse exemplarisch herausarbeiten kann, äußert er keine Zweifel an der Faktizität der Berichte der Kolonisten, die immerhin schon hundert Jahre zurückliegen und zudem von dem Interesse der Kolonisten getragen sind, ihre kolonisierende Mission zu rechtfertigen. In dieser Hinsicht scheint er dengleichen Fehler wie viele Ethnologen des 19. Jahrhunderts zu begehen, die die fremden Kulturen ahistorisch betrachteten. Der erste wesentliche Punkt, den Canetti in seinem Kommentar zu dem Bericht herausgreift, ist, wie lebendig die Toten der Xosas sind". Damit verweist er auf den Ahnenkult der Xhosas, demzufolge die Ahnen als Vermittler zwischen den Lebenden und dem Jenseits Anteil an dem Schicksal der Lebenden nehmen. So versprechen sie den Xhosas ein Hilfsheer, das als 'Masse aus toten Kriegern' auferstehen wird. Es ist, als ob sie ein Bündnis mit einem anderen Stamm eingingen, aber diesmal ist es ein Bündnis mit dem Stamme der eigenen Toten". (MM 230) Das zweite wichtige Element für Canetti ist, daß am versprochenen Tag alle plötzlich gleich sein" werden: Die Alten werden wieder jung, die Kranken gesund, die Sorgenvollen fröhlich sein; die Toten werden sich unter die Lebenden mischen." (MM 230f.) Auf dieses Ziel allgemeiner Gleichheit wird bereits mit dem ersten Befehl verwiesen: man soll die Zauberkünste aufgeben, die einer gegen den anderen anwendet; das Durcheinander ihrer feindlichen Absichten ist es, was Einheit und Gleichmäßigkeit des Stammes am meisten stört." (MM 231) Die Einheit aller Stämme ist oberstes Ziel, um die Feinde zu besiegen, aber die Masse des Stammes, die allein zu schwach ist", soll in einem plötzlichen Sprung durch die volle Masse ihrer Toten vermehrt werden. Die Richtung, in die sich diese Masse bewegen wird, ist vorgezeichnet: sie wird sich auf die Kolonie der Weißen stürzen, unter deren Herrschaft sie zum Teil schon steht. Canetti bemerkt, daß die Toten übrigens dieselben Wünsche wie die Lebenden haben; sie lieben es, Fleisch zu essen und verlangen darum, daß man ihnen Vieh opfert. Es ist anzunehmen, daß sie auch vom Getreide genießen, das man zerstört. Die Vermehrungstendenzen, die man für sein Vieh und sein Korn sonst hat, schlagen um in eine Vermehrungstendenz für die Toten. Die dynamische Neigung der Masse, mehr und mehr zu werden, sprunghaft, rücksichtslos und blind, alles übrige dieser Neigung opfernd, eine Neigung, die immer da besteht, wo sich eine Masse von lebenden Menschen bildet -- diese Neigung ist übertragbar. ... Sie haben so viel dazu getan, daß aus diesem übertragenen Massengefühl für Herden oder Korn etwas wie ein neues Selbstgefühl wird, und es mag ihnen oft zumute sein, als hätten sie es allein getan." (MM 231) Der Nationalismus der Xhosas speist sich aus diesem Selbstgefühl, aber es ist ein Machtgefühl, das paradoxerweise aus der Selbstzerstörung (der Vermehrung der toten Masse) entspringt. Die Umkehrung der normalen Vermehrungstendenzen, die auf etwas Lebendes gerichtet sind, ist durch die Bedrohung der eigenen Kultur durch die Weißen bedingt: Zu ihrer Rache an den Weißen, die sie ihres Landes immer mehr beraubt hatten, zu einem aussichtsreichen Krieg gegen diese, nach allen erfolglosen Kriegen, die sie schon geführt hatten, bedurften sie eines: des Aufstandes ihrer Toten." (MM 232) Die Xhosas hatten sich von den Toten aber selbst täuschen lassen, um ihre Masse zu vergrößern: Den Sieg hatten also die Toten doch errungen, wenn auch auf eine andere Weise und in einem anderen Krieg; zum Schluß standen sie als die größte Masse da." (MM 233) Schließlich erscheint der Befehl von entscheidender Bedeutung für das Verhalten der Xhosas. Die Toten, die ihn erteilen, brauchen einen Mittelsmann zu seiner Weiterleitung. Sie anerkennen durchaus die irdische Hierarchie. Der Prophet soll sich an die Häuptlinge wenden und diese zu Entgegennahme der Geisterbefehle bewegen." (MM 233) Wenn man den Inhalt des Befehls betrachtet, sieht man, daß in seinem Zentrum das Töten steht. Das Vieh steht hier für die Feinde, die Weißen: Der Krieg beginnt im eigenen Land, als wäre man schon in dem des Feindes; der Befehl aber rückt wieder nahe an seinen Ursprung zurück, da er noch Todesurteil war, das instinktive Todesurteil einer Gattung gegen die andere." (MM 233) Canettis eurozentrischer Blick äußert sich in der Behauptung, daß sich die Missionare und Agenten der Regierung" vergeblich bemühten, die 'wahnsinnigen' Vorgänge aufzuhalten. (MM 233) Hiermit stellt er die europäische Rationalität dem angeblichen Irrationalismus der afrikanischen Gesellschaft gegenüber. Dabei übersieht Canetti jedoch, was zu dieser ausweglosen Situation führte: Die Xhosas hatten eine Reihe von Kriegen gegen die Engländer geführt, in denen sie zwar nicht geschlagen wurden, doch schwere Verluste erlitten. Hinzu kamen eine schlimme Trockenheit und die Rinderseuche, die in manchen Teilen des Landes bis zu 90% des Viehs dahinraffte. Unter diesen Umständen erscheint der Aufruf zur Viehschlachtung beinahe als rational. All diese Faktoren, die die Existenz der Xhosas zutiefst bedrohten, trugen aber auch zu einer verzweifelten Stimmung bei, in der die Xhosas den Prophezeiungen Nongquawuses Glauben schenkten. Durch die Betonung des Rache-Motivs spielt Canetti dagegen auf die Komplott-Theorie der Kolonisten an, die vor allem der britische Gouverneur, Sir George Grey, vertrat, um militärische Unterstützung von der britischen Regierung zu erpressen, mit deren Hilfe er die Macht der Häuptlinge brechen und weiße Siedler auf ihren Gebieten ansiedeln wollte.1 Pereis verweist darauf, daß Grey weder etwas unternahm, um die irrationale Bewegung aufzuhalten, noch daß er die Verhungernden, die sich an die Kolonisten um Hilfe wandten, mit mildtätiger Fürsorge entgegentrat. Stattdessen wurden sie praktisch zur Leibeigenschaft gezwungen. Letztendlich haben also die Kolonisten von diesen tragischen Ereignissen profitiert. Damit stellt sich aber die Frage nach den irrationalen Voraussetzungen des Imperialismus.2 1 Vgl. J. B. Peires, The Dead Will Arise. Nongqawuse and the Great Xhosa Cattle-Killing Movement of 1856-7. London: James Currey 1989, S. 218ff. 2 Vgl. auch: Gunter Pakendorf, Looking back into olden times: Hans Grimm, J.B. Peires and the fiction of the great cattle-killing". In: Elmar Lehmann, Erhard Reckwitz (Eds.), Mfecane to Boer War: Versions of South African History. Papers Presented at a Symposium at the University of Essen, 25-27 April 1990. Essen: Verlag Die Blaue Eule 1992, 114. |