Acknowledgements — Danksagungen

The financial assistance of the Centre for Science Development (HSRC, South Africa) towards this research is hereby acknowledged with thanks. Opinions expressed in this work, or conclusions arrived at, are those of the author and are not to be attributed to the Centre for Science Development.

The generous financial assistance of the University Research Committee of the University of Cape Town, where I was a UCT Research Associate for two years, is hereby acknowledged, as well as two Mellon Foundation PhD Students Conference Travel Grants.

Ich spreche hier den folgenden Personen meinen aufrichtigen Dank aus, für lange Gespräche, wertvolle Hinweise, Photokopien von Büchern und Artikeln, die im Buchhandel und in südafrikanischen Bibliotheken nicht erhältlich waren, und Kontakte, die sie mir vermittelt haben:

Prof. Dr. Sander Gilman an der Universität Chicago, Prof. Dr. Dieter Borchmeyer an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Prof. Dr. Helmut Pfotenhauer an der Bayerischen Julius-Maximilian-Universität Würzburg, Dr. Thomas Brobjer an der Universität Upsala, Dr. Erdmann von Wilamowitz-Moellendorf und Dr Frank Simon-Ritz an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Stiftung Weimarer Klassik, Prof. Dr. Paul van Tongeren und Dr. Gerd Schank an der Universität Nijmegen, Dr. Erika Krauße vom Ernst-Haeckel-Haus der Universität Jena.

Dem Personal der folgenden Bibliotheken und Archive sei hiermit für großzügige Hilfeleistungen gedankt:

Nietzsche Bibliothek in Weimar (Nationale Forschungs und Gedenkstätten, Zentralbibliothek der Deutschen Klassik), University Library of the University of Cape Town, Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, Universitätsbibliothek der der Humbolt Universität Berlin, Nationalbibliothek Wien.

Mein besonderer Dank gilt Prof. John Noyes, der diese Arbeit betreut und durch kritische Ratschläge gefördert hat, sowie allen Dozenten, Mitarbeitern und Postgraduierten an der Deutschen Abteilung der Universität Kapstadt für ihre Diskussionsbeiträge.

Meinen Eltern gilt mein besonderer Dank für ihre Unterstützung meines Studiums.

Inhaltsverzeichnis

1. Zur Theorie der décadence 15
1.1. Statt einer Definition der décadence: Zum Problem der Definitionen 15
1.1.1. Wortfeld der décadence 20
1.1.2. Organologische Geschichtskonstruktion 21
1.1.3. Begriffsgeschichte der décadence 22
1.1.4. Spätgriechische und SpätrömischeVorläufer der décadence 25
1.1.5. Romantik als Vorläuferin der décadence 30
1.1.6. Neubewertung der décadence im 19. Jahrhundert 32
1.1.7. Das décadence-Problem in der Nietzsche-Rezeption 36
1.1.8. Nietzsches Pläne für eine Analyse und Kritik der décadence als Teil des Projekts Der Wille zur Macht 43
1.2. Dekadenz, Gattung und Individuum 46
1.2.1. Uneigennützigkeit und Gattungsinteresse 46
1.2.1. Der Lebensbegriff 51
1.2.2. Der Geniebegriff 53
1.2.3. Das Verhältnis von décadence und Modernität 54
1.2.4. Die zwei Hypothesen der décadence-Theorie Nietzsches 55
1.3. Zivilisation, Kultur und décadence 59
1.3.1. Zivilisation als die Erziehung und Bildung der Durchschnittsmenschen, Kultur als die die Entwicklung der Ausnahmemenschen 59
2. Nietzsches Décadence-Begriff und Darwins Evolutionstheorie 63
2.1.1. Das Verhältnis von Natur- und Kulturwissenschaft 63
2.1.2. Décadence und Evolution 65
2.2. Parallelen und Polemik: Nietzsche und Darwin 73
2.2.1. Natürliche Auslese 74
2.2.2. Überlebenskampf (survival of the fittest) 79
2.2.3. Zuchtwahl und Züchtung 81
2.2.4. Präadaptation 91
2.2.5. Fortschrittsoptimismus 92
2.2.6. Kontinuität der Evolution — Diskontinuität der Genealogie 94
2.2.7. Die Frage nach dem Telos der Evolution 95
2.2.8. Ewiges Subjekt 97
2.2.9. Krieg und Evolution 98
2.2.10. Gewalt und Evolution 102
2.2.11. Ästhetischer Genuß und Evolution 103
2.2.12. Die Rolle des Geistes in der Evolution 104
2.2.13. Das höhere Individuum und die Herdenmenschen 106
3. Krankheit und Gesundheit im physiologischen Diskurs der décadence 111
3.1. „Gesundheit" und „Krankheit" als Topos in der Literatur und Literaturkritik 111
3.1.1. Décadence und Moderne 111
3.1.2. Das Pathologische und das Normale 112
3.1.3. Gesundheit und Krankheit in den Humanwissenschaften des 19. Jahrhunderts 115
3.2. Gesundheit und Krankheit im Denken Nietzsches 116
3.2.1. Versuch einer Überwindung diskursiver Oppositionen 116
3.2.2. Die glücklichen Ausnahmen 119
3.2.3. Die physiologische Grundlage der Philosophie 119
3.2.4. Die Physiologie der „Masse" 121
3.2.5. Der Wert der Krankheit: der große Schmerz als der Lehrmeister des großen Verdachtes 124
3.2.6. Die Dialektik von Gesundheit und Krankheit 126
3.3. Degeneration 128
3.3.1. Spiegelbilder der Naturwissenschaft: Evolution und Degeneration 128
3.3.2. Milieutheorie und Degeneration 134
3.3.3. Degeneration als die Auflösung der alten Autorität 139
3.4 Physiologische Begründung der décadence 142
3.4.1. „Gesundheit" und „Krankheit" als Pole eines Kontinuums 142
3.4.2. Konnotationen des Pathologischen 146
3.4.3. Wissenschaft: Der Zwang, den Menschen sachlich zu betrachten 149
3.5. Hygiene, Diät und Klima 156
3.6. Krankheit als Metapher 164
3.6.1. Krankheit als Mode und als Gesellschaftskritik 164
4. Psycho-Typologie der décadence 169
4.1. Nietzsche als Psychologe 169
4.1.1. Zur Psychologie des Psychologen 169
4.1.2. Krankheit und Autobiographie 173
4.1.3. Schöpferische Krankheit 183
4.2. Die Implikationen der Evolutionstheorie für Nietzsches Psychologie der Décadence 186
4.2.1. Nietzsches Stellung in der Tradition der Psychologie 186
4.2.2. Vererbung und Genealogie: Darwin, Nietzsche und Freud: die genealogischen Grundlagen der Psychologie 187
4.2.3. Die Triebe der Tiere und der Menschen und das sogenannte „Böse" 189
4.2.4. Das Geheimnis des Adels ist die Zoologie 191
4.2.5. Der Rang der Individuen und der Rang der Werte 192
4.2.6. Das Einfrieren der Werte in einer Moral oder einem Gesetzbuch verhindert die weitere Entwicklung 192
4.3. Leib-Seele-Kontinuum 195
4.3.1. Gehirn und Seele: Metaphysik und Physiologie 196
4.3.2. Instinkt und Bewußtsein: Bewußtsein als das genealogisch Spätere 197
4.3.3. Entdeckung des Unbewußten 199
4.4. Der Wille zur Macht als Selektionsprinzip 201
4.4.1. Die Herkunft von Nietzsches Willensbegriff 202
4.4.2. Die (Un-)Möglichkeit, den Willen zu erkennen 203
4.4.3. Der Wille zur Macht als Trieb zu Selbststeigerung 204
4.4.4. Der Wille zur Macht und das Unbewußte 206
4.4.5. Aktiv und reaktiv — die Psychodynamik des starken und des schwachen Willens 207
4.5. Die Starken und die Schwachen 209
4.5.1. Stärke als Quantität oder Qualität: Physiologie und Soziologie der Politik der Vererbung 209
4.5.2. Die Rache des Mächtigen und des Ohnmächtigen 211
4.5.3. Der starke und der schwache Sklave 212
4.5.4. Die Masse: Individuen, die keine Gemeinwerte verbindet 213
4.5.5. Der Sklavenaufstand in der Moral 214
4.5.6. Die Starken und die ewige Wiederkehr 217
4.5.7. Die ewige Wiederkunft auch des Kleinsten und der Ekel und Überdruß am Dasein 219
4.6. Décadence als Neurose 222
4.6.1. Décadence eine Insuffizienz des Ego 222
4.6.3. Schlafsucht — Todeswunsch — Narzißmus 224
4.6.5. Reizsucht 225
4.7 Die (Un)Möglichkeit einer Überwindung der décadence 226
5. Der religiöse Typus des Décadent 229
5.1. Der Christ als Typus des décadent 229
5.1.1. Der Glaube an die Wahrheit und die Identifikation des Guten mit dem Wahren 229
5.1.2. Religionen als systematisierte Krankheits-Geschichten 230
5.1.3. Geschichte des Abendlandes als Prozeß der Schwächung und Degeneration des Willens zur Macht 233
5.1.4. Die Untergrabung des Willens zur Macht durch das asketische Ideal 235
5.1.5. Das Christentum, das Seelenheil und die Negierung des Leibes 235
5.1.6. Seele, Geist und die Veredelung der Begierden 237
5.1.7. Die christliche Tugend als Unnatur 238
5.1.8. Das Mitleiden wirkt depressiv 239
5.1.9. Christliche Liebe 240
5.2. Der Typus des Heiligen und Priesters 241
5.2.1. Das Phänomen des Heiligen als Zeichen einer psychosomatischen Krankheit 241
5.2.2. Der Heilige als décadent 242
5.3. Die psychologische Realität und die Praxis des Christentums 246
5.3.1. Christliche Praxis versus Dogma: das Leben Jesus Christus 246
5.3.2. Der Idiot 247
5.3.3. Der Symbolismus des Christentums als Traumpsychologie 251
5.4. Das Christentum als Religion der Deklassierten 253
5.4.1. Die Religion als ein Mittel, den Menschen, aber vor allemdie niedrigsten Stände/Kasten zu disziplinieren 253
5.4.3. Christentum als eine lebensnotwendige Fiktion für die Schwachen 254
5.5. Die Kirche als System von Grausamkeiten 255
5.5.1. Die Machtmittel der Kirche 255
5.5.2. Die Religion als priesterliche Fiktion 257
5.6. Christentum und Demokratie 258
5.6.1. „Gleiche Rechte für Alle" 258
5.6.2. Ein Gott, der nicht Zorn, Rache, Neid, Hohn, List, Gewaltthat kennte 260
5.6.3. Christentum als Verneinung der sozialen Unterschiede — die Priester als Weltverbesserer (Revolutionäre) 261
5.7. Religion und Wissenschaft 262
5.7.1. Christliche Moral als Feindin der Wissenschaft 262
5.7.2. Schuld und Sühne statt 'natürlicher Causalität' 263
5.7.3. Glaube statt Skepsis 265
5.7.4. Das Christenthum verneint den natürlichen Zeitbegriff 266
5.7.5. Die Wahrheit über die grausame Welt macht die Lüge der Religion notwendig 267
5.7.6. Die Lüge der Kunst und die Lüge der Religion 268
5.7.7. Die Hoffnung als Stimulans des Lebens 268
5.7.8. Die Bibel als Geschichts-Fälschung 269
5.7.9. Buddhismus 272
6. Der Décadent als Philosoph und Künstler 275
6.1. Die Frage der Philosophen nach dem Sein: eine „dekadente" Frage? 275
6.1.1. Das Bleibende (die Idee) und das Vergängliche (die Natur) 275
6.1.2. Despotismus der Idee über das Werden 277
6.1.3. Experimentalphilosophie 280
6.1.4. Sprache als Organismus 281
6.1.5. Sprache als Ausdruck der Seele 287
6.2. Philosophie als eine dekadente Beschäftigung 287
6.2.1. Der Philosoph der antiken Décadence — Griechische Dekadenz 288
6.2.2. Das desinteressierte Schauen höher als das interessegeleitete Handeln 290
6.3. Blüte und Verfall der griechischen Kultur: Verfall der antiken Kultur der Griechen als Paradigma der modernen décadence 291
6.3.1. Der Mythos von der griechischen Kultur als kultureller Blütezeit: Ursprung und Verfall der griechischen Tragödie als Paradigma der décadence 291
6.3.2. Die Griechen und 'schöne Seelen', 'goldene Mitten' und andre Vollkommenheiten 293
6.3.3. Willenverneinender Intellekt und dionysischer Wille 294
6.3.4. Kritik des dekadenten Optimismus des Bürgertums des späten 19. Jahrhunderts im Medium der griechischen Tragödie 295
6.3.5. Die alternative Utopie: die Aufhebung des principium individuationis in den Dionysien 296
6.3.6. Ekstase als Ursprung der Musik und des Tanzes 297
6.3.7. Absicht des Willens „seiner eigenen apollinischen Schöpfung zuwider den dionysischen Elementen Einlaß zu gestatten" 301
6.4. Die sokratische Philosophie als Symptom der Dekadenz der griechischen Kultur 302
6.4.1. Euripides und die sokratische Vernunft 302
6.4.2. Der tragische Pessimismus der Kunst und der Optimismus der sokratischen Wissenschaft 304
6.4.3. Euripides' Drama: der individuelle Held, der sein Handeln durch Gründe und Gegengründe rechtfertigen muß. 305
6.4.4. Verlust der Ganzheit im platonischen Kunstwerk 309
6.4.5. Verfall des tragischen Kunstwerks durch die rationalistische Ästhetik 310
6.4.6. Kühle paradoxe Gedanken — an Stelle der apollinischen Anschauungen 312
6.5. Epicur: die Erlösungs-Lehre des Heidenthums 313
6.6. Die dekadenten Philosophen der Moderne 314
6.6.1. Rousseau, Revolution und Demokratie 314
6.6.2. Kant: Lust und Unlust als Grundtriebe 315
6.6.3. Schopenhauer 319
6.7. Nihilismus 322
6.7.1. Die Umkehrung als Voraussetzung der Umwertung 324
7. Ästhetik der décadence: Nietzsche, Bourget und Wagner 327
7.1.1. Der Künstler der dekadenten Moderne: Der Fall Wagner. „Ich bin so gut wie Wagner das Kind dieser Zeit, will sagen ein décadent" 332
7.1.2. Die décadence als europäisches Ereignis 336
7.1.3. Wagners Musik und die Erneuerung der Sprache: Richard Wagner in Bayreuth 337
7.1.4. Wagner, der Mythos der Moderne und die Auferstehung des „Volkes" 340
7.1.5. Ethos und Pathos in der Musik Wagners 342
7.1.6. Einheit aus dem Streit entgegengesetzter Kräfte in Wagners Musik 342
7.1.7. Wagners Ausschweifungen ins Heldenhafte 343
7.1.8. Wagners Musik ist rückwärtsgewandt 344
7.1.9. Wagner als Schauspieler 344
  344
7.1.10. Wagner befriedigt die Bedürfnisse des Publikums 346
7.1.11. Wagner als Hysteriker 348
7.2. Ästhetik des Häßlichen: Neue Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst 350
7.2.1. Die „nervöse Sinnlichkeit" der zeitgenössischen Kunst 351
7.2.2. Symbolismus 353
7.2.3. Die Gestalt des Dandys und die 'Verhäßlichung' der Frau/Natur 355
  355
7.2.4. Die Spätzeit und Kunst des Zitats 355
7.2.5. Wagner als Genie der Nuancen 357
Nietzsches Stile und die Ästhetik der Moderne 361
8.1. 'Nur als aesthetisches Phänomen ist die Welt ewig gerechtfertigt' 361
Literaturverzeichnis 367
Schlüssel der Abkürzungen: 367
Literaturverzeichnis 368